Sonntag, 25. September 2016

Sommer in Schweden

Unser Urlaub in Schweden!
Wir haben uns einen ausgebauten Bus gemietet und ab ging die Fahrt. Auf nach Schweden. Ein Bunter Urlaub mit vielen Erlebnissen wartete auf uns. 



Wir fuhren zunächst später los als geplant, da die Papiere vom Auto noch nicht da waren. Oh Gott, ein mal mit Profis dachte ich mir. Aber letztendlich war es ja egal, wir hatten Urlaub und somit ja auch Zeit. Außerdem Pläne sind zum Ändern da.

Es läuft eh nie etwas nach Plan. Und irgendwie war es auch gut so. Das Auto war gepackt und wir Startklar und ich extrem müde. Kein Wunder, ich hatte die Woche zuvor auf dem W:O:A Festival verbracht. Aber dennoch konnten wir am Montag um 9:00 Uhr rum dann starten.

Los geht es! Voller Vorfreude und gespannt auf das was kommt fuhren wir los, und obwohl Montag war, standen wir vorm Grenzübergang nach Dänemark in Ellund im Stau. Nein, nicht wegen Grenzkontrollen, sondern wegen Bergungsarbeiten. Von der Autobahn fuhren wir runter in Richtung Landstraße und Richtung Dänemark. Dann habe ich erst mal 2 Stunden geschlafen und dann kamen die Brücken, eine nach der anderen. Bei guten Wetter hatten wir auch eine gute Sicht über das Meer und die Freude darauf in Schweden anzukommen wurde immer größer. 


   

Bei unserer Ersten Nacht in Schweden war erst einmal Wildcampen angesagt. "wild" wir standen auf einem schönen Parkplatz im Wald an einem See. Dort gab es sogar ein Plumpsklo und jede Menge Tieres, die man beobachten konnte. Und Tagsüber viele nette Schweden in Plauderlaune mit gigantischen Kameras, die die Vögel in dem dahinter liegenden Naturschutzgebiet fotografieren wollten. 







Die erste Nacht im Bus war super und weil wir so einen schönen Platz hatten kamen meine Schwester und meine Eltern auch abends gleich mit dem Bus dahin und schliefen ebenfalls dort.

Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt und Pläne für den Tag geschmiedet. Klar war, dass wir alle zusammen Freunde besuchen wollten, die wir bis dahin nur von Instagram kannten und dies unser gemeinsames Ziel sein würde. Zuvor stand aber noch ein Besuch in Ryd auf einem Autofriedhof auf unserem Plan. 



Und das war dann auch der Tagesplan. Wir fuhren los Richtung Ryd. Wir guckten auf dem Navi, wo die kleinsten und schönsten Straßen lagen und dann ging es los immer durch die Felder und Wälder, bis wir da waren. Unterwegs haben wir noch einen Elch, der am Fahrbahnrand stand gesehen und hatten während der ganzen Fahrt schon ganz schön viel erlebt. Der Autofriedhof in Ryd ist genau das richtige für Menschen, die sich für alte Autos interessieren oder Spaß daran haben zu Fotografieren. Es war ein netter Ausflug und es kostete auch kein Eintritt.



Es hat Spaß gemacht durch den moorigen Wald zu laufen und einfach nur zu gucken. Die Mischung aus altem "Schrott" und Natur ist einfach wunderbar. 


Autofriedhof Ryd

Nachts schliefen wir dann auf einem kleinen Campingplatz hinter Ryd. Der Campingplatz war schön, man bekam morgens Brötchen und wir konnten uns den Platz wo wir stehen wollten selber aussuchen. Wir standen direkt in erster Reihe zum See im Wald, in den Bäumen konnten wir unsere Hängematte aufhängen und der Steg lag auch genau vor uns.

 

Am nächsten Morgen sind wir dann weiter gefahren zu unseren Instergram freunden. Zuvor waren wir aber noch kurz in Kalmar zum Einkaufen und auf Öland. Aber eben nur kurz. Danach sind wir dann zu der "Instagramfamilie" gefahren.


Kalmar


Öland

Als wir dann bei unseren Freunden waren, war es als hätten wir uns schon immer gekannt. So wurde aus unserer Verabredung wir kommen mal kurz vorbei um "Hallo" zu sagen, "ach bleibt doch noch ein bisschen" und wir blieben ganze 3 Nächte dort. Wir hätten wohl auch noch länger bleiben können, aber unser Program sollte ja auch noch weiter gehen. Fest steht, wir werden sie in Zukunft wohl öfter besuchen. 


In den Tagen wo wir da waren haben wir viel unternommen. Wir sind durch deren Wald gelaufen, sind geritten, haben im See gebadet, (ja es war kalt) haben jeden morgen frische Brötchen gebacken bekommen ( es sind die besten Brötchen der Welt, wirklich, das ist mein voller Ernst! ) und wir haben auch geholfen beim Backen, um zu lernen wie es geht.





Zudem haben wir noch einen Ausflug nach Üvö gemacht, einer Schären Insel, wir waren in einem Dorf in dem einige Bullabü Außenaufnahmen gedreht wurden und wir hatten jede Menge Spaß. Der Abschied fiel uns nicht leicht. Aber uns allen war klar, wir kommen wieder. 


Wir sind super viel gelaufen und haben auch super viel gesehen. Die Blaubeeren aus dem Wald haben super lecker geschmeckt und auch sonst gab es vieles zu Entdecken. 


Am Samstag ging es dann weiter, erst waren wir ein bisschen Shoppen in Vestervig und dann haben wir abends auf einem kleinen Campingplatz an einem See gestanden. 



Am nächsten Tag ging es dann wieder weiter in Richtung Norden. Wir sind bis kurz vor Stockholm gefahren und haben auf einem Campingplatz direkt am Meer gestanden. Der Campingplatz war auf einer Insel und wirklich schön.






Am nächsten Morgen ging es dann los nach Stockholm. Eine wirklich schöne Stadt in der es sich lohnt gleich für mehrere Tage zu bleiben. Mein Tipp ist es, das Auto auf einem Campingplatz stehen zu lassen und mit der Bahn oder dem Bus in die Stadt zu fahren. Denn Parken ist in Stockholm nicht billig. Mit um und bei 7€ die Stunde muss man da schon rechnen. Die Stadt an sich hält aber viele schöne Orte bereit und wir haben vieles aber auch irgendwie nichts gesehen. Lustig anzusehen war die Wachablösung im Stockholmer Schloss. 
Nach einem langen und ereignisreichen Tag sind wir dann mit der Absicht irgendwann noch mal länger nach Stockholm zu fahren, weiter gefahren. 




In der Nacht haben wir wieder Wild gecampt. Wildcamping ist total toll, wenn man die Natur liebt und es ist auch nicht so teuer, jedoch ist es gerade im Süden des Landes schwer, schöne Plätze zu finden, da dort häufig die kleinen Wege gesperrt sind für den allgemeinen Verkehr. Dennoch haben wir in der Nacht einen wunderschönen Parkplatz mitten im Wald gehabt auf dem wir geschlafen haben. 
Von dem Parkplatz aus gingen mehrere Wanderwege los, die zu alten Labyrinthen und Häusern aus der Wickingerzeit führten. 



Am nächsten Morgen ging es los Richtung Vännernsee. Dort hatten wir einen riesigen Campingplatz direkt am See. Von unserem Stellplatz aus war es nicht weit bis zum Wasser und wir sind bei warmen 25°c baden gegangen. Ich glaube der See hatte keine 25°c, aber schön war es trotzdem. Der Campingplatz ansonsten war aber auch super. 


Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Westküste, in der Nacht standen wir auf einem tollen Campingplatz zwischen Feldern und dem Wald. Auf dem Weg dahin haben wir wieder einen Elch neben der Autobahn durch einen Wald laufen sehen. 


Da die Elche sich bis dahin aber noch nicht knipsen lassen haben und wir durch Zufall gelesen hatten, dass es in der Nähe in Ed einen Elchpark gibt, beschlossen wir dort hinzufahren. 
Es war eine tolle Erfahrung die Tiere mal so nah zu sehen. Bei der Fütterung durfte man mit ins Gehege und die Tiere sogar Streicheln. Der Pfleger hat uns eine Menge über die Tiere erzählt und schöne Fotomotive haben sie auch abgegeben. 








Dann sind wir den Tag ein Stück am Meer lang gefahren. An schönen Orten haben wir immer mal wieder eine Pause eingelegt und das Meer genossen. Auch mit einigen Fähren sind wir gefahren. 
Nachts standen wir dann auf einem Campingplatz in Lysekil. Der Campingplatz an sich war Durchschnitt, aber die Badestelle in den Schären ist einfach wunderschön. 

In Lysekil hatten wir auch wieder richtig schönes Wetter so das wir in den Schären sitzen und lesen konnten. 




Es ging langsam in Richtung Süden. In Göteborg haben wir noch einmal angehalten, aber die Stadt hat uns Persönlich nicht so zugesagt, aber vielleicht waren wir auch nur am falschen Ende der Stadt. Hinter Göteborg haben wir uns dann noch einmal einen schönen Platz zum Wildcampen gesucht. Und wir hatten Glück, denn wir haben auch einen gefunden in einem kleinen Wald mit direktem Blick auf einen großen See. 





Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Süden. An unserem letzten Abend standen wir dann auf einem Campingplatz am Meer. Dort haben wir zum Abschluss noch einmal einen Wunderschönen Sonnenuntergang gehabt. 




Am nächsten Morgen ging es dann in geheimnisvoller Nebelstimmung zurück nach Hause. 
Alles in allem war es ein WUNDERSCHÖNER Urlaub, und die zwei Wochen waren eigentlich viel zu kurz und viel zu schnell um. 

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