Donnerstag, 1. Juni 2017

Roadtrip durch Schweden - Erster Teil - Der erste Morgen im Nebel




Frei! Ich habe jetzt frei und das Reisen kann beginnen. Ein Roadtrip durch Schweden. Eine gute Entscheidung, wie sich gezeigt hat. Mit allen Höhen und Tiefen, die man so erleben kann, hatten wir echt super tolle drei Wochen in Schweden.

Ich werde hier auf dem Blog in nächster Zeit in verschiedenen Etappen berichten und verschiedene Themen beleuchten, die einem bei einem Roadtrip so begegnen.

Wir sind Ende April losgefahren und waren dann insgesamt drei Wochen unterwegs. Es gibt viele Vorteile, wenn man so früh im Jahr fährt, aber es gibt auch Nachteile. Aber später mehr dazu.


Die erste Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz an einem Naturschutzgebiet für Vögel. Es ist in Schweden zwar verboten direkt in Naturschutzgebieten zu campen, außer es steht ausdrücklich dran, dass es erlaubt ist. Aber auf Besucherparkplätzen, die zum Naturreservat gehören, darf gecampt werden. Solche Campinggelegenheiten kann ich wirklich empfehlen, denn trotz Wildcamping (meist mitten in einem Wald) bekommt dort jedoch meist den Luxus eines gepflegten Plumsklos und kann außerdem das Naturreservat erkunden. 

Unser erster Tag in Schweden begann mit Nebel.  Die Nacht war kalt und als wir um etwa 8 Uhr aufgewacht sind, zeigte das Thermometer erst 1°C, aber so ist es halt Ende April. Und in diesem Jahr war es ja überall noch kalt, obwohl eigentlich schon Frühling ist. Es war jedoch ein schöner Nebel und mit jeder Minute, in der die Sonne ein Stück höher in den Himmel wanderte, lichtete sich der Nebel. Man konnte ihm richtig dabei zusehen. 



Nach diesem wunderschönen Morgen ging es für uns weiter in Richtung Boda. Dort besuchten wir wieder unsere Freunde. 
Gemeinsam machten wir ein schönes Maifeuer im Garten und grillten am Feuer Würstchen und Marshmallows. Das ist das beste Maifeuer gewesen, das ich je erlebt habe! :) 


Und auch sonst hat es uns in Boda wieder gut gefallen. Einen Tag haben wir einen Ausflug auf die Insel Lövö gemacht, die zu tollen Spaziergängen einlädt. Im Sommer ist es da auch schön, um zu baden oder zu picknicken. 



Wenn es warm ist, kann man auch zu den kleineren Inseln rausschwimmen. Das stelle ich mir auch ganz schön vor. Aber auch im Frühling hat es total viel Spaß gemacht über die Insel zu stromern und die Blüten zu bewundern, die alle anfangen zu wachsen. 




Im nächsten Beitrag erzähle ich, wie unsere Reise weiter ging. Wir haben uns nämlich auf einen weiten Weg gemacht und sind aus Boda weitergefahren - bis hoch in den Norden von Dalarna. 


Kommentare:

  1. Hi Stine, Deine Schilderungen, Dein gepflegter, leicht ins Ohr gehender Sprachstil, in Verbindung mit den wirklich sehr schönen und ausdruckstarken Bildern, machen mir Lust darauf, mehr von Dir und Deinem Deinem Urlaub zu erfahren. Wünsche Dir und Deiner Familie schöne Pfingsten. Grüße aus Sonoma/Cal. Claude

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  2. Danke, das ist total lieb, dass du das so schreibst. Es freut mich total das du mein Blog so gerne ließt. Aber Sonoma ist auch nicht schlecht.
    Viele Grüße
    Stine

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