Freitag, 13. Oktober 2017

Vanlife - Kochen auf Rädern - Teil 2



Auf engem Raum zu kochen, bedarf einer etwas anderen Planung. Eine generelle Frage ist ja auch, was wir eigentlich am besten auf dem Roadtrip oder beim Campen essen. 

Kiloweise Nudeln erstmal einzupacken ist auf jeden Fall gar nicht so verkehrt. Man kann mit ein paar Nudeln vieles zaubern, für unterwegs eignet sich auch One Pot Pasta ganz hervorragend, denn je mehr Töpfe benötigt werden, desto mehr muss abwaschen werden und entsprechend enger wird es im Auto. 
Das Rezept für die One Pot Pasta findest du hier auf dem Blog von Reetselig.

Auch Pesto zu den Nudeln kann super eingepackt werden. Das hat zwei Vorteile: zum einen hält es sich geschlossen sehr lange auch ungekühlt und zum anderen schmeckt es gut und ist leicht gemacht. 
Ein weiterer Vorteil der Nudeln ist, dass es schnell geht. Man kann also auch schnell auf einem Parkplatz unterwegs was kochen. 
Vor unserem letzten Roadtrip im Mai haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht. Denn wir wollten so wenig wie möglich teuer vor Ort einkaufen. Zudem sah unser Plan vor, möglichst viel in der freien Natur zu sein und nur selten auf einem Campingplatz zu stehen. 
Also, viele Dinge mitnehmen. Nudeln klar, das hatte ich ja eben schon, aber man kann ja auch nicht nur drei Wochen durchgehend Nudeln essen. 




Unsere Einkaufsliste vor dem Urlaub sah also so aus: 

Brot, Nudeln, Pesto, Reis, Butter, Milch, Marmelade (selbstgemacht), Nutella, Käse, Wurstaufschnitt, Selter, Saft, Tomaten, Zwiebeln, Bananen, Äpfel, Tütenmilchreis, Gries, Tütenpudding, Kartoffeln, Gurke, Karotten, Mozzarella, Würstchen aus dem Glas, Hotdogbrötchen, Röstzwiebeln, Säuregurken, Bratwürstchen, Bohnen aus dem Glas, Erbsen aus dem Glas. 
Unsere Liste gestaltet sich aber auch immer mal anders, so sah sie eben dieses Mal aus. 

Hotdogs eignen sich übrigens auch wunderbar als kleine Zwischenmahlzeit und sind ja auch schnell und einfach gemacht.

Das hier war auch nur so ungefähr unsere Einkaufsliste, dass eine oder andere haben wir auch noch eingekauft. 
Für so eine Tour eignet sich Nahrung, die sich lange hält und möglichst ungekühlt gelagert werden kann. Denn Kühlschränke in Vans oder Kühltruhen sind vom Platz immer sehr begrenzt. 


Wir hatten uns auch einen Grill eingepackt. Wenn das Wetter es zulässt, ist es auch mal ganz nett zu grillen oder in der Schale ein kleines Feuerchen zu machen. Wenn wir eh an einem Geschäft vorbeigekommen sind, haben wir uns dann manchmal frisches Fleisch gekauft. Besonders gerne haben wir auch Burger gegrillt, einfach und doch immer wieder so lecker. 


"Einfach und doch so lecker" ist das Geheimnis. Man muss ein bisschen umdenken, es kann eben nicht so gekocht werden wie sonst, zuviele Beilagen gehen zum Beispiel nicht, weil man eben nur zwei Herdplatten und auch nur zwei Töpfe hat - so ist das eben. Man muss einfach denken: Nudel- und Gemüsepfannen, so etwas bietet sich auch immer an, wenn man die Möglichkeit hat, zwischendurch auch mal einkaufen zu gehen. Ansonsten muss für die Zeit wirklich auf Trocken- oder Dosenprodukte umgestiegen werden. 






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