Montag, 9. Oktober 2017

Warum ich Roadtrips so mag! Meine Gedanken und Tipps zum Thema Roadtrip und Vanlife - Teil 1


On the Road: Roadtrips sind für mich das Beste. Ich bin quasi damit groß geworden. Als ich noch ganz klein war, sind meine Eltern mit mir ein bisschen durch die Welt gefahren. Vor zwei Jahren habe ich dann angefangen mit meinem Freund auch alleine loszufahren und ich muss sagen, ich finde es ist einfach die schönste Art zu Reisen. Man kann so vieles Sehen und die Möglichkeiten, wo man so hin kann, erscheinen schier endlos. Der Radius, in dem man sich auf der Reise bewegt, ist einfach viel größer und wenn man das ganze noch mit Campen im Auto oder im Zelt verbindet, wird das ganze noch viel besser. Man ist der Natur viel näher als auf jeder anderen Reise. Man fällt jeden Abend vollkommen müde ins Bett von einer Überdosis Sauerstoff. 


Am schönsten sind Roadtrips, wenn man nicht immer auf Campingplätze angewiesen ist, sondern frei aus dem Bauch heraus entscheiden kann, wo es schön ist und wo man bleiben und schlafen möchte.
Je länger man unterwegs ist, desto besser wird man im Finden der schönen Plätze, die sich auch zum Schlafen eignen. 
Mein nächster Roadtrip ist auch schon wieder in Planung, ich will wieder mit meinem Freund Richtung Norden. Dieses Mal ist der Plan sogar relativ weit nach Norden zu fahren - und zwar bis zu den Lofoten. Das soll um und bei im nächsten August passieren. Ich bin mal gespannt und schon voller Vorfreude!


Aber wie plant man eigentlich einen Roadtrip?

Eigentlich ganz einfach. Ich finde ein Roadtrip braucht nicht viel Planung, denn das schöne an Roadtrips ist ja, dass man frei aus dem Bauch heraus einfach entscheidet  wo es lang geht und wo man anhält und wo man bleibt. 

Über ein paar Dinge sollte man sich vorher jedoch schon ein paar Gedanken machen. 
Man sollte sich vorher vielleicht für ein Land oder eine Region entscheiden und von dort eine Karte besorgen. Außerdem sollte man sich vorher mit den Straßenverkehrsregeln dort vertraut machen, genau wie mit den Regeln rund um das Campen. Da gibt es nämlich viele Unterschiede. In manchen Ländern kann man überall stehen, in anderen nur unter bestimmten Bedingungen und in wiederum anderen gibt es nur Campingplätze, auf denen man stehen darf. In manchen Ländern gibt es auch ausgewiesene Stellplätze, die quasi sind, wie in der Natur zu campen.

Man kann sich auch überlegen, ob es Punkte/Orte gibt, die man unbedingt sehen will. Jedoch kann ich hier sagen, dass sich das oft auch während der Fahrt ergibt. Man sollte vielleicht ein wenig planen, was man mitnehmen will und einen Essensplan für die ersten Tage aufstellen und einige Grundnahrungsmittel einpacken. Zumindest habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Die Grundausrüstung die man dabei haben sollte:

Eine Karte der Region, ein kleines Taschenwörterbuch, wenn man im Ausland ist ,entpfiehlt sich jedenfalls. Einen Schlafsack, egal zu welcher Jahreszeit, denn falls es nachts draußen kalt wird, ist das die beste Möglichkeit warm zu bleiben. Außerdem kann man Schlafsäcke auf engem Raum recht gut verstauen. Außerdem kann ich ebenfalls zu jeder Jahreszeit eine Fleecejacke empfehlen und Badesachen, man weiß ja nie. 

Für Länder, in denen das Klima eher kühler ist, empfehlen sich außerdem Wollsocken und ein Schal.
Immer gut ist auch eine Regenjacke und festes Schuhwerk.
Eine Taschenlampe, Toilettenpapier, Desinfektionsmittel, wiederbefüllbare Wasserflaschen und Müllbeutel sind ebenfalls ein Muss. Eine Powerbank ist auch gut, um immer erreichbar sein (oder posten) zu können. 
Spülmittel, Spülbürste, Streichhölzer, Wäscheleine und -KlammernErsatzbatterien, Taschenmesser und kiloweise Nudeln können auch sehr hilfreich sein. 
Nicht zu vergessen ist die Reiseapotheke.


Nice to have, wenn man unterwegs ist:

Also auf meine ganz persönliche Roadtrippackliste gehören auch immer Hörbücher und Musik (CDs). Nicht zu vergessen sind auch Kekse, die heitern einen auch bei schlechtem Wetter auf. Kakao, Kaffee und Tee für gemütliche Abende und regnerische Tage. Tüten-Pudding für süße Momente und haufenweise Schokolade. 
Was auf keinen Fall fehlen darf, ist meine Kamera, sowie ein zweiter Akku. Außerdem nehme ich immer ein Reisetagebuch mit, um darin gute Adressen, neue Kontakte und tolle Momente festzuhalten. Ein gutes Buch gehört ebenso zu jeder Reise wie ein Strickprojekt. Und immer dabei ist die gute Laune, eine kräftige Priese Entdeckerlust und beim Planen unendlich viel Fernweh. Ebenso muss auch immer Humor mit, um jeder Zeit das Beste draus zu machen, so wird eine Reise eigentlich immer zu einer tollen und unvergesslichen  Zeit, sogar wenn man im Wartezimmer des Krankenhauses landet. 

Die Liebe zum Norden

Ich persönlich liebe es ja, in den Norden zu reisen. Gerade in Landschaften, die nicht so stark besiedelt sind, bietet es sich immer an ein Auto zu haben, um mehr sehen zu können - finde ich. Das Schöne an den skandinavischen Ländern ist, dass sie Campern gegenüber eigentlich recht entspannt und freundlich gegenüber treten, da es hier auch viel verbreitet ist, selber in seinen Ländern zu campen. Für mich persönlich spielen auch die Temperaturen bei sowas eine große Rolle und ich kann besser mit der Kälte umgehen. 

Übrigens, Teil 2 gibt es am 13.10.2017 hier zu lesen. Im nächsten Beitrag geht es um das Thema Kochen unterwegs. 






Kommentare:

  1. Hallo Stine,
    das ist aber ein schöner Post und macht mir gleich lust auch wieder in den Norden aufzubrechen. Einen richtigen Roadtrip habe ich noch nicht gemacht, dafür war ich aber schon nur zu Fuß mit Rucksack unterwegs, das war auch eine tolle Erfahrung.

    Ich freue mich auf den zweiten Teil! :)

    Liebe Grüße maira

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    1. Danke Maria :) Mit Rucksack kann aber auch echt gut sein. Viel spaß beim Lesen von Teil zwei. :)
      Liebe Grüße
      Stine

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