Samstag, 24. März 2018

Eine Wahnsinns Woche in den Bergen, mit Pulverschnee, Hüttenfeeling und jeder Menge Spaß und der coolsten Truppe der Welt - Skifahren in Österreich



Im Januar durfte ich eine Klassenfahrt einer Hamburger Schulklasse nach Mühlbach am Hochkönig begleiten. Ich war als Ski- und Snowboardlehrerin mit und habe die tollste Truppe überhaupt erwischt. Es war eine Berufsschulklasse und somit waren die Teilnehmer so alt wie ich oder sogar älter. Was aber im Prinzip keine Rolle spielt. Ich hatte eine gemischte Gruppe aus Ski- und Snowboardfahrern. Wir hatten nur super duper Wetter, nachts gab es immer Neuschnee und tagsüber blauen Himmel und jede Menge Sonnenschein. 

Ich selbst habe in Mühlbach (unter anderem) Skifahren gelernt. Schon mit zwei Jahren bin ich dort am Hochkeil die Pisten runter gefahren, oder wohl eher gerutscht. Ich mochte das Gebiet schon immer und warum ich es so gerne mag verrate ich euch jetzt. 



Der Hochkeil ist ein recht kleines Skigebiet mit mehreren Möglichkeiten direkt an der Piste zu wohnen. Gerade für kleinere und größere Gruppen bietet sich das Skigebiet an, denn jeder kann zu Fuß zur Piste kommen und das Gebiet hat für Gruppen eine gute Größe. Man trifft sich zwischendurch immer wieder, egal ob man Skianfänger oder Fortgeschrittener ist und das ist wahnsinnig gut für die Gruppendynamik. Außerdem kommt hinzu das in dem Skigebiet eigentlich nie besonders viel los ist. Was bedeutet, dass man niemandem als Gruppe im Weg ist, nicht lange an den Liften anstehen muss und das man ungestört fahren kann auf den Pisten. Gerade daher ist das Gebiet auch optimal für Anfänger. Aber es bietet auch Pisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und viel unpräpariertes Gelände, welches man nutzen kann. 

Wir haben als Gruppe die Sporta-Hütte gemietet gehabt. Die Lage ist optimal. Man kann bis vor die Haustür abfahren. 


Auch das hatte für die Gruppe viele Vorteile. Jeder konnte jederzeit eigenständig in die Hütte gehen. Wir haben als Gruppe dort zum Teil gemeinsam Mittagspause gemacht und jeder konnte immer so lange fahren wie er Lust oder Kraft hatte. Niemand musste dann ewig auf den Skibus warten, oder, oder, oder. 

In der Hütte können bis zu 30 Personen schlafen. Es ist eine Selbstversorger Hütte. Das gemeinsame Kochen am Abend hat der Gruppendynamik ebenfalls sehr gut getan und es gab das beste Essen, denn jede Kleingruppe wollte die anderen ja übertreffen. ;) 
Die Küche in dem Haus ist gut ausgestattet, so das es leicht fällt eine 20-30 Personengruppe zu verköstigen und auch das Abwaschen geht schnell, dank des Industriegeschirrspülers. 


Wenn sich ein Teil der Gruppe in dem kleinen Gebiet wiedererwartend doch langweilen sollte, gibt es in Mühlbach die Möglichkeit Ski-Amade in Anspruch zu nehmen. Das heißt man kann mit dem Skibus auch noch in andere sehr viel größere Skigebiete fahren, mit riesigen fun parks und vielen Pisten. Allerdings auch mit volleren Pisten. Denn diese Gebiete werden stärker besucht. 

Meine Truppe bestand aus den Leute, die schon gut bis sehr gut fahren konnten und daher hatten wir uns entschlossen einen Tag in das Gebiet am Hochkönig zu fahren. Dort hatten wir auch einen echt tollen Tag, vor allem in dem riesigen und vielfältigen fun park. Unser Fazit des Tages war jedoch, dass es zwar ein super Tag war, wir aber auch darauf verzichten hätten können.

Die Skigebiete um Mühlbach, wie z.B. der Hochkeil sind in den Monaten Januar-März ziemlich Schneesicher, trotz geringer Höhe. In diesem Jahr hatten wir dort ganz besonders viel Glück mit dem Schnee


In Mühlbach hat man einige Möglichkeiten auch abseits zu fahren, was gerade für mich ein sehr wichtiger Punkt ist. Dadurch das wir direkt zur Hütte abfahren konnten haben wir als Gruppe so manchen Abend ausgenutzt. Wir haben den letzten Lift nach ganz oben genommen und im Tiefschnee sitzend den Sonnenuntergang genossen. Manchmal wurden dabei noch Kicker für den nächsten Tag im Tiefschnee gebaut, manchmal auch Höhlen. Und dann bevor die Sonne ganz weg war, sind wir abgefahren. Das so erleben und Leben zu können ist wunderbar und etwas ganz besonders für mich.



MerkenMerken

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen