Sonntag, 22. April 2018

Meine 10 Lieblingsorte in Schweden - Diese 10 wundervollen Orte habe ich auf meinen Roadtrips ganz besonders lieben gelernt #Vanlife


Manche Orte bringen deine Augen zum strahlen
 und deinen Mund zum lachen. 
Sie machen dein Herz glücklich 
und tun deiner Seele gut. 

Von diesen wunderbaren Orten gibt es unendlich viele auf der Welt und sie warten alle darauf von dir entdeckt zu werden. 
Ich möchte euch heute 10 schöne Orte aus Schweden vorstellen. Sie sind alle total unterschiedlich und mit jedem verbinde ich andere Geschichten. 




1. Das Fultofta Naturreservat 
Ich liebe das Naturreservat, es liegt irgendwo im nirgendwo, ist von der Autobahn aber leicht zu erreichen. Es war wie so oft, purer Zufall, dass wir es entdeckt haben. 
Die Ruhe die man an diesem Ort findet ist etwas ganz besonders. Es ist zu jeder Jahreszeit wunderschön dort und man entdeckt immer wieder etwas neues. Ich war inzwischen schon etwas häufiger dort und ich werde wohl auch noch so manches mal dort auftauchen. Auf dem Parkplatz vom Naturreservat übernachten wir gerne eine Nacht in unserem Van. Man kann im See schwimmen gehen und danach Grillen oder ein Feuer in der Feuerstelle machen. Stundenlange Spaziergänge über kleine Pfade und über Felder sind hier auch möglich und dabei gibt es jede Menge zu entdecken. Es ist ein Naturreservat für Vögel, weshalb man hier besonders viele unterschiedliche Arten zu Gesicht bekommt. Besonders beliebt ist das Naturreservat daher bei Vogelfotografen aus der ganzen Welt, man trifft dort gerade im Sommer sehr interessante Menschen.

Guck doch auch mal hier vorbei.


Ein paar Kilometer hinter Ryd gibt es ein ganz besonders Stück Wald. Dort kann man nicht nur Wildtiere und Bäume sehen und ordentlich Waldluft schnuppern, sondern auch unendlich viele alte Autos, die dort einfach so im Wald stehen bestaunen. Ein Schrottplatz der ganz besonderen Art. Ist das Umweltfreundlich? Gute Frage. Schon mehrmals wurde überlegt die Autos aus dem Wald zu holen, bis jetzt wurde das aber immer von den Einheimischen verhindert, denn für die gehört der Autofriedhof zu Ryd, wie das Brandenburger Tor zu Berlin. Es ist jedoch schon seit vielen Jahren verboten neuen Schrott dort im Wald abzuladen. 
Es ist super spannend und interessant mitten durch den Wald zu laufen und überall Autos und Schrottteile zu entdecken. Man kann den Autofriedhof komplett ohne anfallende Kosten besuchen. Es gibt dort auch einen kleinen Besucherparkplatz, der direkt von der Hauptstraße abgeht.  
In dem Wald haben Groß und Klein ihren Spaß. Für alle die gerne Fotografieren, bietet der Wald viele Motive und jede Menge Frischluft für alle Besucher. Wer sich mit alten Autos auskennt kann da bestimmt so manchen Schatz entdecken. 




3. Boda
Ein kleines Dorf, mitten im Wald, ein Ort wie aus den Geschichten von Astrid Lindgren. 100% Småland wie es im Buche steht. Außerdem gibt es in Boda neben jeder Menge Wald und Natur auch noch ein super süßes Ferienhaus, die Bodastuga von Daniel und Tini. Guckt doch mal auf der Website oder auf Instagram vorbei. In Boda kann man sich, wie ich finde, nur wohl fühle und vor allem kann man dort den Rest der Welt vergessen und richtig gut abschalten. Langweilig wird es da eigentlich nie. Man sollte jedoch schon ein Naturmensch sein, denn  bis zur nächsten Stadt, in diesem Fall bis nach Oskarshamn fährt man 10-15 min. Dennoch kann man von Boda aus auch viele Tagesausflüge machen, ob in schöne Städte wie Västervik oder Kalmar, in ein kleines Historisches Dorf namens Stensjö By wo übrigens auch Szenen für Bullabü gedreht wurden, ans Meer , nach Öland oder zu Astrid Lindgrens Värld. 


4. Uvö und andere kleine schöne Inseln an der Ostküste
Ich mag von allen kleinen Inseln Uvö irgendwie am liebsten. Man kommt nur zu Fuß auf die Insel und dann geht es über Stock und Stein, auf schmalen Pfaden. Obwohl die Insel so klein ist, kann man sich auf ihr ganz schön verlaufen. Uvö ist übrigens gut von Boda aus zu erreichen. Generell gibt es an der Ostküste Schwedens viele kleine und besondere Inseln, die erkundet werden wollen. Zu manchen kommt man auch nur mit einem Boot. 


Eine Schwedische Stadt an der Ostküste, wie man sie aus Büchern kennt. Schöne Bunte Holzhäuser und super schöne Läden. Natürlich gibt es dort auch Geschäfte wie H&M und viele andere, die man auch aus Deutschland kennt, aber es gibt eben auch viele kleine und besondere Geschäfte und Cafés. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, Schweden Feeling pur und jede Menge Spaß findet man dort garantiert. 


Gotland ist einfach ein ganz besonderes Stück Erde. Man muss als Naturbegeisterter Mensch mindestens einmal dort gewesen sein. Die Insel hat so tolle Landschaften und auch sonst so vieles zu bieten. Schroffe Felsen, vom Meer geformte Höhlen und Schluchten, Sandstrände, wunderschöne kleine Fischerdörfchen, Höhlen, Wikinger Museen und noch so vieles mehr. Gotlands Hauptstadt Visby ist einfach nur wunderschön und hat eine komplett erhaltende Stadtmauer aus dem Mittelalter. Besonders bekannt ist Visby für die Mittelalter Woche jedes Jahr im August. Die Insel hat viele unterschiedliche Seiten und auf jeden Fall super viele Wollgeschäfte mit bester Gotlandwolle. Die Fährfahrt nach Gotland ist nicht ganz günstig, es empfiehlt sich daher auf jeden Fall die Fähre im Voraus im Internet zu buchen. 


7. Stockholm 
Stockholm, die Hauptstadt Schwedens. Ich war sofort hin und weg, mal abgesehen von den Parkpreisen, 7€ die Stunde muss man da in der Nähe des Zentrums schon rechnen. Auch wenn man nur auf einem Parkstreifen oder in einer Straße steht. Daher  ist meine Empfehlung, mit dem Auto außerhalb der Stadt zu bleiben und mit Öffentlichen Verkehrsmitteln reinzufahren. Man sollte aber auf keinen Fall einfach an dieser Stadt vorbeifahren, denn dann verpasst man etwas. Stockholm hat viele schöne Ecken und ich selber habe bis jetzt leider nur sehr wenig gesehen. Ich liebe einfach die vielen bunten Häuser und die schönen Cafés. Man muss in Stockholm jedoch aufpassen, dass man auch von der echten Stadt etwas sieht und nicht nur von Touristenshop zu Touristenshop läuft. In der Nähe vom Schloss ist das natürlich ziemlich extrem. Dennoch sollte man auch mal am Schloss vorbei schauen. Die Wachablösung kann man sich auch ansehen, das läuft ähnlich und irgendwie doch ganz anderes ab als in England. Aber schau da doch einfach mal vorbei. Es ist eine echt schöne Stadt und gefällt glaube ich jedem. 


Ein super schöner Nationalpark in Dalarna. Wenn man gerne wandert kann man da gut 3-5 Tage langwandern, auf Holzwegen und kleinen Pfaden. Man darf in dem Naturreservat sogar bis zu zwei Nächte am selben Ort im Zelt campen und es gibt  in regelmäßigen Abständen Feuer/Kochstellen und meistens liegt dort sogar Feuerholz. Aber auch wenn man nur mal einen Tagesausflug machen möchte bietet sich der Nationalpark für einen schönen Spaziergang an. Hamra gilt als das Bären reichste Gebiet Schwedens. Vor den Bären braucht man aber keine Angst haben, wenn man sich einfach an die Regel hält, keinen Müll oder Essensreste liegen zu lassen. Die Bären sind scheu und wenn man nicht nur die Spuren oder die Höhlen und Kuhlen sehen will muss man Geduld haben und leise sein. Am besten geht das auf den Aussichtstürmen, die es in dem Park immer mal wieder gibt. Von dort hat man auch einen tollen Blick über den Park und sieht außer Bären vielleicht auch noch den einen oder anderen Waldbewohner. Ein Fernglas sollte man in jedem Fall mitnehmen. 


Wer gerne Bären sehen will, dass aber lieber mit einem Zaun dazwischen, der ist im Bärenpark bei Orsa genau richtig. Es ist ein schöner Park, mit riesigen Gehegen. Wenn man die Tiere sehen möchte macht man das am Besten von den Beobachtungsbrücken und Türmen aus, denn die Gehege sind so groß, dass man keine Garantie hat ein Tier zu sehen. Der Eintritt ist nicht günstig, aber Bären und andere Raubtiere essen eben auch verdammt viel. Das Geld für den Eintritt auf den Tisch zu legen lohnt sich auf jeden Fall. Am schönsten ist es wenn das Wetter einigermaßen gut ist. Tipp: Wenn man im Frühjahr dorthin fährt, hat man sogar das Glück die ganz kleinen Baby-Bären zu bewundern. Im Sommer sind sie schon ein bisschen größer. Auch Orsa lohnt sich als Ziel, denn die kleine Stadt auf der Anhöhe hat einen Wundervollen Blick auf die Natur. 



Und schon wieder Tiere. Dieses mal geht es aber um kein Raubtier. Es geht um den Elch. Ein wirklich sehr beeindruckendes Tier, nicht zuletzt wegen seiner Größe. Jeder der nach Schweden fährt, träumt ja eigentlich mal davon einen Elch zu sehen. Am liebsten natürlich in freier Wildbahn, aber wenn das nicht klappt kann man da auch aushelfen. Es gibt in regelmäßigen Abständen in Schweden  Elchparks. Wir waren in dem Park in Ed und ich fand den echt klasse. Die Tiere sind häufig Flaschenelche oder aus der eigenen Züchtung. Sie haben riesige Gehege, weshalb man sie nicht immer zu Gesicht bekommt. Es empfiehlt sich daher zu den Fütterungszeiten in den Park zu gehen, denn da kommen die Elche alle nach vorne. Das beste daran ist jedoch eigentlich, dass man mit Füttern darf und die Elche sogar streicheln kann. Ihr werdet erstaunt sein, wie groß diese Tiere sind. Ich wusste, das Elche groß sind. Aber so groß! Sehr faszinierend. 


Alles in allem ist Schweden ein wirklich schönes Reiseland. Ich reise gerne nach und in Schweden. Gerade für Roadtrips ist es dort fantastisch und man sieht dabei besonders viele schöne Orte. Selbstverständlich gibt es nämlich mehr als diese 10 und mir ist es auch gar nicht so leicht gefallen mich für 10 zu entscheiden. 

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